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Kids Climate Conference

KCC 2016 – Rückblick

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Kids Climate Conference 2016 – Voller Energie an der Welt von Morgen arbeiten

Energie ist die Kraft, die beispielsweise durch Verbrennung, Reibung oder Bewegung entsteht. Alles was lebt, braucht Energie, aber alles was lebt, kann auch Energie erzeugen.

Unsere größte Energiequelle ist die Sonne. Sie sorgt für Wärme und Licht. Sie lässt Wasser verdampfen, das wieder als Regenwasser auf die Erde fällt: kleine Bäche und große Flüsse füllen sich, Meere und Ozeane bleiben in Bewegung. Die Sonne sorgt für unser Wetter, lässt Winde wehen und Stürme entstehen. Und die Sonne liefert Energie für Pflanzen und Bäume, damit sie immer wachsen und blühen.

Stellen Sie sich vor, wir könnten die Wärme eines Sommertages für die weniger warmen Tage speichern. Stellen Sie sich vor, wir könnten mit dem Wind alles, was nötig ist, in Bewegung halten.

Energie wird auch von Menschen produziert

Zum Glück, denn durch die menschliche Energie entstehen die schönsten Dinge: von Musik bis zu Gebäuden, von medizinischen Entdeckungen bis zu technischen Erfindungen.

Um mit dem Körper und den Muskeln Energie zu produzieren, braucht man Brennstoff. Der Brennstoff in Form von Essen und Trinken, jeden Tag aufs Neue. Alles, was wir als menschlichen „Brennstoff“ benötigen, wächst übrigens auf der Erde. Auf Ackerflächen, in Gärten und Obstgärten.

Gerechte Verteilung

Obwohl es einen Überfluss an Nahrung gibt, unter anderem dank der Sonnenenergie, gibt es ein großes Problem. Leider haben Menschen oft einen Drang zum Besitz und sie leiden an Habsucht. Auch wenn es um das Essen geht. Es gibt genug Nahrung für alle Menschen, die auf der Erde leben, aber sie ist ungerecht verteilt.

Lassen wir die Kids Climate Conference 2016 der Startpunkt sein, bei dem wir uns mit jugendlicher, mutiger und aufrichtiger Energie für eine gerechte Verteilung von Nahrungsmitteln auf der Erde einsetzen. Aber auch Ideen entwickeln, wie die vorhandene Energie effizient eingesetzt werden könnte. Setzen wir uns füreinander ein, für alle Menschen in dieser Welt.

 

KCC 2015

Wieviel CO² entsteht den, wenn wir eine Eierkohle verbrennen?“ „Wieviel Kohle wird für die Herstellung eines Handys benötigt?“ „Wie können wir unseren CO² Verbrauch reduzieren ohne das es schmerzt?“

Diesen Fragen geht Wolfgang Wiest, Professor der Fachhochschule Südwestfalen, mit den Teilnehmern der Kids Climate Conference (KCC) in Medebach auf den Grund.

150 Kinder und Jugendliche entwickelten vom 19. – bis 21. Juni 2015 16 Leitsätze für eine bessere Zukunft und für einen besseren Umgang mit der Umwelt.Im Kern geht es um die Frage, wie wir die Erde schützen und wie weniger auch durch aus mehr für uns alle sein kann.

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Foto: M. Valter

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Bild: Wiest, 10 Jahre

Wir waren dabei – KCC 2015

Der CO²-Rucksack

Die Fachhochschule Südwestfalen Standort Meschede, Träger des zdi-Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis, beteiligt sich als regionaler Partner an der KCC und konzipiert eigens einen CO² Themenworkshop. „Die Kinder sollen erfahren, dass es einen sogenannten CO²-Rucksack gibt. “ so Professor Wolsgang Wiest.

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Bild: Wiest, 10 Jahre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Beispiel Handy wird dies auf dem rechten Bild deutlich. Das Gas CO² entsteht bei vielen Prozessen die Energie benötigen. Bei der Herstellung, dem Transport und der Nutzung. nicht nur in der täglichen Nutzung sondern bereits im Herstellungsprozess und auf dem Transportweg.“

 

Abstrackte Thema – in 15 Minuten – eine lösbare Aufgabe?

Wie gelingt es uns dieses abstrackte Thema so darzustellen, sodass die Kinder der KCC die Problemstellung schnell begreifen und ihre Visionen entwickeln? Diese Frage beschäftigte das Vorbereitungsteam unter Leitung von

Professor Wolfgang Wiest, Dozent FH SWF Meschede
Christian Klett, Pressesprecher der FH SWF Meschede
Marion Valter, Koordinatorin des zdi-Netzwerks Bildungsregion Hochsauerlandkreis
Leonhard Kerder, Student an der FH SWF Meschede
und Claudia Ochmann, Studentin der FH SWF Hagen

und entwickelten eigens Workshop -Materialien, wissenschaftlich fundiert.

 

Wir wählten für unsere Darstellung Lebensbereiche auf die die Kinder Einfluss nehmen können und berechneten die CO² Emmision im gesamten Herstellungsprozess und im jährlichen Verbrauch. Die Ergebnisse wurden verglichen mit dem Kohlendioxid Aussorß eines Kohlebriketts.

Mobilität tägliche Fahrt zur Schule oder zur Freizeitgestaltung.

Haushalt Waschen, Heizung, Föhnen

Konsum Playstation, Fernsehen, Kleidung

 

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Foto: M. Valter

So ensteht beispielsweise im Herstellungs-Lieferungsprozess eines Handys die CO² Wolke von  25 Kohlebricketts. und im jährlichen Verbrauch 1 Kohlebrikett. Überrascht zeigten sich die Kinder als sie die Kohlebriketts für Playstation und den Fernseher zusammen rechneten. Das aber auch bei der Herstellung von T-Shirt und Schuhe eine CO²-Emmission entsteht war vielen nicht bewusst.

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Foto: Frank Albrecht

Visionen entwickeln sich

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Foto M. Valter

Doch auf was können die Kinder verzichten?

Schnell wurde klar, dass sie auf frischgewaschene oder neue T-Shirts und Hosen nicht verzichten möchten. Mehr Fahrrad fahren, elektrische Geräte wie Spielekonsole, Waschmaschine und Fernseher länger nutzen. Aber auch Glätteisen können so manche verzichten.

Alle Visionen der Kinder wurden auf den Blättern des Baumes der Zukunft festgehalten. Und es waren viele. Bei 7 Kindern pro Gruppe kamen schnell 3-4 Ideen zustande, sodass am Ende des Tages der Ideenbaum  über 600 Visionen trug.

 

 

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Wie geht es weiter?

Umsetzbaren Visionen wie „Fahrgemeinschaften bilden“, „Naturschutz als Schulfach“ und „keine Plastiktüten kaufen“ werden in einem Klimabuch zusammengefasst und steht demnächst zum Download zur Verfügung.

 

 

 

 

Das Klimabuch wird an die Bürgermeister und Schulen der Kinder übergeben und Jean Henkens fragt nach was die Bürgermeister umsetzen werden oder bereits konnten. Wir dürfen gespannt sein.

Zwei Bürgermeister im Hochsauerlandkreis erhalten solch ein Buch. Wir sind gespannt woher Sie kommen.

 

Kids Climate Conference

Weitere Informationen zur KCC unter kidsclimateconference.de/de

 

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