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Mit Rosinen und Senfkörnern dem Sprudelgas auf der Spur

Der Kindergarten Spatzennest Hövel wird für naturwissenschaftlich- technische Nachwuchsförderung ausgezeichnet und erhält Spende für die Musical-Aufführung am Enkhauser Weihnachtsmarkt

Gleich zwei Würdigungen nimmt Waltraud Scheffer, Leiterin des Kindergarten Spatzennest Hövel,  an einem adventlichen Forscherfest am 13. Dezember entgegen. Zum einen hat die Kita für das kontinuierliche Engagement für die Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik erhält die Kita bereits zum dritten Mal die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Überreicht wurde die offizielle Plakette von Marion Valter, Koordinatorin des Bildungsnetzwerkes Hochsauerlandkreis „ Zukunft durch Innovation“.

Außerdem bedankte sich der Ortsvorsteher von Enkhausen Gerd Hafner für das gesellschaftliche Engagement der Mädchen und Jungen und der Pädagoginnen und überreichte einen Scheck. „Die Musical-Aufführung der Kita am ersten Advent ist ein Höhepunkt am Enker Weihnachtsmarkt.“, betont Hafner. Die Spende ist ein Teil aus dem Erlös der Aktion Adventskalender und kommt caritativen Zwecken zu gute.

Mit dem Lied „Wir sind die kleinen Forscher“ eröffneten die Mädchen und Jungen des Kindergartens Spatzennest Hövel das Forscherfest. „Angefangen hat es mit dem Forschungsthema am Frühstückstisch. Ein Kind fragte, warum eine Flasche beim Öffnen Geräusche von sich gibt und die Andere nicht. Wir im Team waren uns schnell einig, dass wir mit den Kindern das Alltagsphänomen Sprudelgas erforschen werden“, sagt Waltraud Scheffer, Leiterin des Kindergartens Spatzennest.  Im Frühjahr besuchten die Pädagoginnen die Fortbildung des lokalen Netzwerkes. Heute experimentieren die Mädchen und Jungen mit Natron, Essig, Farbe, Salz, Rosinen und Senfkörnern. Sie entdecken, dass Rosinen im Sprudelwasser an die Oberfläche steigen. Eine Brausetablette bringt eine leere Filmrolle zum Knallen und sie bauen eine Lavalampe. „Wir beobachten, dass diese Art mit Kindern zu arbeiten, auch Kompetenzen wie die Sprache und Feinmotorik fördert“,  bemerkte Scheffer. Am „Tag der kleinen Forscher 2017“ werden die Ergebnisse der 100-stündigen Entdeckungsreise den Eltern vorgestellt.

 

Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann kann sich die Einrichtungen neu bewerben.