Logo des Tages der kleinen Forscher 2019Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat den Aktionstag für Kinder im Jahr 2008 ins Leben gerufen und seitdem wird er jedes Jahr, in ganz Deutschland, groß gefeiert. In diesem Jahr fand der Tag am 28.Mai statt, mit dem Forschermotto „Klein, aber oho“.

Alles, das klein ist, kommt an diesem Tag ganz groß raus. Ob es ein kleines Sandkorn ist, welches man aber trotzdem spüren kann, wenn man es mit dem Finger berührt. Ein einzelnes Pixel, welches ein kaum wahrnehmbarer Punkt ist, aber viele zusammen ergeben ein Bild. Aus kleinen Impulsen können große Ideen entstehen: „Klein, aber oho!“

 


 

Das kleine Wunder, wenn aus einem winzigen Samenkorn Pflanzen entstehen.

Zu diesem bundesweiten Forschertag hat der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Thies die Kita Kunterbunt in Warstein besucht. Dabei hat er sich nicht nur die spannenden Experimente und Projekte der Kinder angeschaut, sondern er informierte sich auch über die Anliegen der Leitung.

„Wir benötigen mehr Personal! D.h. Geld für weitere Stellen und gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher. Das „Gute-Kita-Gesetz“ ist zwar ein vernünftiger Anfang, reicht aber noch lange nicht. Der Fachkraft-Kind-Schlüssel muss unbedingt herabgesetzt werden, denn sonst können wir auf Dauer nur noch das Nötigste leisten und die vielen tollen Projekte wie das Heutige gar nicht in Anspruch nehmen,“ darin waren sich Heike Behme, Leiterin der Kita Kunterbunt in Warstein und Jörg Lewe, Leiter des örtlichen Jugendamtes, einig. Denn Forschen beginnt mit Fragen – und braucht gute Lehrer.

Bei dem gemeinsamen Rundgang durch die Experimentiergruppen war auch Elke Henke von der FH Südwestfalen aus Meschede mit dabei. Als Ausbilderin des Kooperationspartners der Kita, des „zdi Netzwerk Bildungsregion HSK“, hatte sie den „Tag der kleinen Forscher“  gemeinsam mit der Kita vorbereitet. Unter fachkundiger Begleitung verschaffte sich Hans-Jürgen Thies einen eigenen Eindruck. Sein Fazit: „Ich bin begeistert. Die Kita Kunterbunt hat das Fortbildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ für ihre Mitarbeitenden erfolgreich in Anspruch genommen. Sie kann nun den Kindern einen besonderen Tag mit vielen Erlebnissen und Eindrücken bieten. Ausdrücklich unterstütze ich die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative, Kinder bereits im Kita-Alter durch spielerisches Ausprobieren an das Experimentieren heranzuführen. Es ist wichtig, bei den kleinen Mädchen und Jungen schon frühzeitig Freude am Forschen und damit Interesse an den Naturwissenschaften und später an den sog. MINT-Fächern zu wecken. Das ist den Erzieherinnen und ihrem Kollegen heute hier eindeutig gelungen. Weiter so!“ 

 


 

Unter dem Mikroskop werden kleine Dinge ganz groß.

Zum Tag der kleinen Forscher hat auch der katholischen Kindergarten St. Jakobus in Meschede-Remblinghausen Besuch vom heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg bekommen. Die Kinder präsentierten ihm stolz ihre Projekte zum Forschertag.

Passend zum Motto „Klein, aber oho!“ gab es verschiedene Forschungsstationen, an einer wurden kleine Dinge, wie zum Beispiel das Zifferblatt einer Uhr, mit einem elektronischen Handmikroskop vergrößert. An einer anderen Station haben die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen eine Regenwurm Beobachtungsstation erstellt, diese besteht aus einem Glas welches mit Erde, Sand, Pflanzenresten und Regenwürmern befüllt wurde. Einen kleinen Kaktus haben die Kinder auch genauer unter die Lupe genommen, denn mit dem bloßen Auge waren die kleinen Härchen kaum sichtbar.

„Die kleinen Dinge im Alltag wertzuschätzen und auszuprobieren und ein bewusster Umgang mit ihnen, sind für mich eine wichtige Voraussetzung mit unserer Natur verantwortungsvoll und nachhaltig umzugehen. Wie heißt es in dem Sprichwort  und Leitsatz des Kindergarten so schön „Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehn“ sagte Patrick Sensburg.